Verleihung der Feuerwehr und Katastrophenschutz Einsatzmedaille an die Fluthelfer 2021

Heute wurde die Fluthilfe Einsatzmedaille am Rheinenergie Stadion verliehen. Über 500 Helferinnen und Helfer von Kölner Feuerwehr und den Hilfsorganisationen waren zusammen gekommen, um die Feuerwehr und Katastrophenschutz Einsatzmedaille in Empfang zu nehmen. Die wurde extra für diesen Anlass vom Land NRW gestiftet für den Einsatz anlässlich der Unwetter Katastrophe, die neben unzähligen Sachschaden in Köln und Umgebung sowie im Ahrtal auch 180 Menschenleben kostete, davon 5 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden. Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die merklich ergriffen ihre Worte an die Anwesenden richtete, dankte allen Anwesenden und ihren Familien, ebenso wie Innenminister Herbert Reul, der die ehrenamtliche Leistung hervor hob. Ein schöner Rahmen für diese Anerkennung der Leistung anlässlich dieses denkwürdigen, mehrtägigen Einsatzes, den die 25 Kameradinnen und Kameraden der Löschgruppe wohl nicht vergessen werden.

3. Platz bei der Stadtmeisterschaft der Feuerwehr Köln

Der Weg zur diesjährigen Stadtmeisterschaft führte uns nach Porz-Langel. Nach Stationsaufgaben für die verschiedenen Trupps in Erster Hilfe, Wasserentnahme offenes Gewässer sowie Beantwortung diverser Fragen folgte eine Einsatzübung. Nach einem Brand auf einem Flachdach, musste ein Mensch gerettet werden. Am Ende freuen wir uns über einen Platz auf dem Treppchen 🎉 Danke an die Löschgruppe Porz-Langel für die Organisation anlässlich ihres 112 jährigen Bestehens.s

Neues Einsatzfahrzeug LUF60 bei der Löschgruppe Rodenkirchen

Unser neue Sonderaufgabe – das LUF60 ist nun bei uns offiziell im Einsatz, nachdem die Löschgruppe auf das Fahrzeug geschult wurde. Das LUF60 ist ein Löschunterstützungsfahrzeug, das mit einem Hochleistungslüfter ausgestattet ist, der auch als Wasserwerfer, zur Schaumerzeugung und für Wassernebel verwendet werden kann.
Aus einsatztaktischen Gründen wurde das zweite LUF linksrheinisch in Süden in Rodenkirchen stationiert, während sich das andere LUF im rheinsrheinischen Norden bei der Löschgruppe Strunden befindet.
Das kettengesteuerte Fahrzeug ist neben Einsätze in Tunneln oder Ubahnen u.a. auch für einen Einsatz vorgesehen, an dem Einsatzkräfte aufgrund von enormer Hitzeentwicklung, massiver Verrauchung o.a. nicht mehr vordringen können.

Einsatz 128/2020: FEU1 – 29.12.2020 Rondorf

Einsatzdauer:
1 Std.

Einsatzgeschehen:
Gegen 20.45 Uhr wurde die Löschgruppe Rodenkirchen zu einem Feuer 1 nach Rondorf alamiert. Dort hatte ein Rauchwarnmelder angeschlagen. Nachdem die Drehleiter durch ein Fenster Essen auf dem eingeschalteten Herd sehen konnte, musste die Wohnungstür zur Gefahrenabwehr gewaltsam geöffnet werden.

Kein Weihnachtsbaumverkauf 2020

Leider wird es dieses Jahr keinen Weihnachtsbaumverkauf unserer Jugendfeuerwehr geben.
Die aktuelle Coronasituation lässt es nicht zu, dass wir diesen vernünftig und in gewohntem Umfang planen können. Aufgrund der immer noch sehr hohen Infektionszahlen könnten wir einen sicheren Ablauf nicht garantieren. Die Sicherheit und Gesundheit unserer Kunden, sowie die unserer Jugendfeuerwehr- und FF-Mitglieder, standen bei dieser Entscheidung an oberster Stelle.
Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen, dass wir den Weihnachtsbaumverkauf nächstes Jahr wieder in vollem Umfang anbieten können.

Dritte Amtszeit für Rodenkirchener Löschgruppenführerin

Am Montag, den 14.09.2020, trat Brandoberinspektorin Katja Radnai ihre dritte Amtszeit als Löschgruppenführerin der Freiwilligen Feuerwehr Köln, Löschgruppe Rodenkirchen an. Für weitere sechs Jahre wurde sie vom stv. Abteilungsleiter des Gefahrenabschnitts 3, Oberbrandrat Dennis Richmann, ernannt. Die 41-jährige Rechtsanwältin übernimmt ein weiteres Mal die Leitung der einzigen Löschgruppe im linksrheinischen Süden, zusammen mit Oberbrandmeister Tobias Schmickler, der als Brandoberinspektoranwärter zur Zeit seine Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Köln absolviert. Seit 2008 schenken die Mitglieder der Löschgruppe ihr bereits das Vertrauen. Nachdem 2018 ein neues Löschgruppenfahrzeug mit aktuellster Ausstattung beschafft wurde, setzt Katja Radnai zusammen mit ihrem Stellvertreter wichtige Ziele für die nächsten Jahre.

Oberste Priorität hat der Neubau der Feuer- und Rettungswache auf dem Sürther Feld. Die aktuelle, baufällige Wache auf der Schillingsrotter Straße wird einigen wichtigen Anforderungen nicht mehr gerecht und ist zu klein. Zusätzlich zur aus 50 Frauen und Männern bestehenden Einsatzabteilung unterhält die Löschgruppe noch eine Jugendfeuerwehr mit 22 Mitgliedern. Nachdem 2019 mit einem Planungsbeschluss des Rates der Start für die konkreten Planungen gelegt wurde, ist nun das Vergabeverfahren für die Planungsleistung abgeschlossen und hoffen die Feuerwehrleute nun auf einen zeitnahen Beginn der Planungen. Katja Radnai wünscht sich eine Vollendung des Neubaus in ihrer nächsten Amtszeit. „Eigentlich war dies schon unser Ziel für die letzte Amtszeit, die nun abgelaufen ist. Aber leider werden wir einen sehr langen Atem beweisen müssen“.

Weitere Ziele der Löschgruppenführung sind die Aufrechterhaltung des hohen Ausbildungsstandes und Motivation der Ehrenamtler sowie das Halten des Personalbestandes, um weiterhin als starker Partner an der Seite der Berufsfeuerwehr für den Bürger im Kölner Süden da zu sein. Die Kameradinnen und Kameraden aus Rodenkirchen danken Katja Radnai für ihr Engagement und freuen sich auf die Umsetzung der Ziele in den nächsten Jahren. Wer Interesse hat, sich ebenfalls ehrenamtlich zu engagieren findet, benötigt keine Vorkenntnisse, sollte lediglich gesund und etwas sportlich sein.

Löschgruppe Rodenkirchen nun 24 Std. alarmierbar

Infolge der Inbetriebnahme des neuen Leitstellensystems Ignis+ wurden die festen Wachbezirke aufgelöst. Stattdessen wird nach der „Nächsten-Fahrzeug-Strategie“ alarmiert, wonach das Leitstellensystem per GPS das/die zum Einsatzort tatsächlich nächsten Fahrzeuge alarmiert. Die Folge war, dass die Freiwillige Feuerwehr generell zu jedem Feuer1 dazu alarmiert wurde, auch z.B. in der Innenstadt, die früher mangels Standort einer Löschgruppe nicht von der FF bedient wurde.

Hieraus ergab sich jedoch für manche Löschgruppen eine massive Steigerung des Einsatzaufkommens, sowie teilweise sehr lange Anfahrtswege.

Um dies abzumildern, wurden entschieden, die u.a. für die Löschgruppe Rodenkirchen seit Jahrzehnten bewusst gewählte eingeschränkte Alarmierbarkeit von 17-6 Uhr und am Wochenende 24 Std. ab Anfang Juni für alle Löschgruppen in eine vollständige 24 Std. Alarmierbarkeit umzuwandeln.